Portrait von Schauspielerin Swintha Gersthofer

Schriftlos heißt nicht sprachlos

Zum bereits vierten Mal hat die Zentrale Beratungsstelle für Basisbildung und Alphabetisierung mit dem Institut für Bildungsentwicklung Linz ein Buch der Reihe „schriftlos heißt nicht sprachlos“ herausgegeben. Darin finden sich Texte von Teilnehmenden an Kursen der Basisbildung, so auch von Kursen des BhW Niederösterreich. Der Untertitel des mittlerweile vierten Bandes lautet „Kaleidoskop der Worte“ und beinhaltet wieder vielfältige Erzählungen, Anekdoten und Gedichten.

Eine besondere Lesung gibt es am 20. März ab 17.00 Uhr am BhW-Firmenstandort in der Linzer Straße 7 in St. Pölten. Schauspielerin Swintha Gersthofer, bekannt aus dem Theater in der Josefstadt und dem Landestheater Niederösterreich sowie aus Film und Fernsehen (Soko Köln, Soko Donau, Soko Kitzbühel), liest aus den Texten, die Teilnehmende an Basisbildung-Kursen verfasst haben. Die humorvollen, spannenden und auch nachdenklich stimmenden Beiträge stammen von Menschen mit Deutsch als erster Sprache, aber auch als zweiter Sprache, die in den Kursen lesen und schreiben gelernt haben.

Die in der Schweiz geborene Swintha Gersthofer wuchs im Appenzell und in Deutschland auf und absolvierte 2011 das Max-Reinhardt-Seminar. Von 2012 bis 2015 wirkte sie am Landestheater Niederösterreich in St. Pölten, von 2016 bis 2021 war sie Ensemblemitglied am Theater in der Josefstadt. 2014 wurde sie als beste Nachwuchsschauspielerin für den Nestroypreis nominiert. 2021 war der Film „Gil und Dole“ mit Swintha Gersthofer in der Hauptrolle für den besten Kurzfilm beim Toronto International Women Festival vorgeschlagen.

Im Zuge des Bildungsabends wird auch ein Tablet an eine Teilnehmerin überreicht. Im Rahmen der Schreibaktion waren drei Geräte verlost worden.