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Barrierefreie Gemeinde: Wir helfen bei der Bestandsaufnahme und Umsetzung.

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Ab sofort können wieder Gemeindebegehungen zur Barrierefreiheit beim BhW Niederösterreich gebucht werden. Wie ist der Ist-Stand in Sachen baulicher und digitaler Barrierefreiheit? Welche kurz-, mittel- und langfristigen Maßnahmen können ergriffen werden? Auf welche Gesetze muss eine Gemeinde achten? Bei all diesen Fragen kann die Kompetenzstelle BhW barrierefrei fachkundig beraten. Wir überprüfen, ob alle Menschen in der Kommune einen gleichberechtigten Zugang finden.

„Die Gemeindebegehung war für mich sehr eindrucksvoll. Dinge, die man tagtäglich sieht und erlebt, wurden uns mit der Gemeindebegehung erst so richtig bewusst und wirken heute noch nachhaltig. Ich empfehle die ‚Gemeindebegehung barrierefrei‘, weil man ganz einfach einen anderen Blick für die Probleme von Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürgern bekommt, die durch verschiedene Einschränkungen beeinträchtigt sind“, sagt Herbert Wandl, Bürgermeister von Gerersdorf, zu der durchgeführten Gemeindebegehung mit dem BhW Niederösterreich.

Keine Angst vor der Barrierefreiheit

Durch das Angebot „Gemeindebegehung barrierefrei“ begleitet und berät Projektleiterin Birgit Masopust. Sie ist zertifizierte Expertin für barrierefreies Bauen und kann aufgrund ihrer Erfahrung sofort erkennen, welche Maßnahmen gesetzt werden müssen. Dabei ist es wesentlich, die Angst vor kostspieligen Umbauten zu nehmen. Sehr oft sind es Barrieren, die sofort aus dem Weg geräumt werden können. „Ich gehe mit Hausverstand in die Beratungen. Dabei ist mir wichtig, auf die Bedürfnisse und Möglichkeiten der Gemeinde einzugehen. Viele Barrieren, die sofort beseitigt werden können, gibt es überall. Ein schlecht platzierter Blumentopf zum Beispiel, der direkt vor einem Handlauf einer Treppe steht, kann prompt umgestellt werden. Somit ist ein weiterer, wichtiger Schritt zur Erlangung der Barrierefreiheit gegeben“, erklärt Birgit Masopust.

Ablauf der Gemeindebegehung barrierefrei

Zuerst gibt es einen Fachvortrag. Hier wird erklärt, was der Begriff „umfassende Barrierefreiheit“ bedeutet. Ein kurzer Ausflug in die gesetzlichen Grundlagen zeigt, dass die bauliche und digitale Barrierefreiheit in den internationalen und nationalen Gesetzen tief verankert sind. Ein blinder Kollege begleitet das Angebot und zeigt vor, wie er durch die Gemeindewebsite mit Hilfe einer Sprachausgabe navigiert.

Anschließend machen wir uns auf den Weg durch die Gemeinde und besprechen vor Ort vorhandene Barrieren. Im Fokus stehen öffentliche Gebäude und öffentliche Außenanlagen. Der BhW-Rollstuhl und der BhW-Blindenstock dienen zur Selbsterfahrung - jeder Teilnehmende wird eingeladen, diese zu probieren und am eigenen Leib zu erfahren, wie schwierig so manch augenscheinlich kleine Barriere zu überwinden ist.

Eingeladen zu diesem Angebot sind Gemeindevertreter/innen, Interessierte, Betroffene und Bewohner/iInnen der Gemeinde. Insgesamt, je nach Größe des Ortes, kann das Angebot Gemeindebegehung barrierefrei bis zu vier Stunden dauern. Spätestens sechs Wochen danach wird ein ausführlicher Bericht der Gemeinde zugesandt, mit allen besprochenen Barrieren und vielen weiteren hilfreichen Informationen.

Haben Sie Interesse an dem Angebot Gemeindebegehung barrierefrei?

Kontaktieren Sie uns einfach unter barrierefrei(at)bhw-n.eu oder der Nummer: 0699-1611 2612. Wir freuen uns auf Sie!

Drei Männer stehen, ein Mann sitzt im Rollstuhl, vor einem Zebrastreifen. Sie begutachten die Höhe der Randsteinkante, im Rahmen einer Gemeindebegehung.

© BhW

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