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Mein Handy gut im Griff – ohne Scheu das Smartphone nutzen

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Um Senior/innen beim Aufbau digitaler Kompetenzen zu unterstützen, entstand auf Bildungswerk-Initiative und unter Mitwirkung mehrerer Bildungsehrenamtlicher die Mappe „Mein Handy gut im Griff“. Die Mappe bündelt relevantes Wissen zur kompetenten Nutzung eines Smartphones und steht den BhW Bildungswerken, Smartphone-Trainer/innen und den Teilnehmer/innen als praktisches Nachschlagewerk zur Verfügung. Mit der Mappe im Gepäck fanden im Oktober und November in vielen Gemeinden Smartphone-Kurse und -Stammtische für Senior/innen statt, so etwa in unseren Bildungswerken Kottingbrunn und Höflein an der Hohen Wand.

Herausforderungen bei der Smartphone-Nutzung

Helene Stinakovits, Bildungswerkleiterin in Kottingbrunn und Bezirksvorsitzende des Bezirks Baden, unterstützte die interessierten Teilnehmer/innen bei den Kursen in diesen Gemeinden als Smartphone-Trainerin. Eine wesentliche Herausforderung, die sie aus ihrer Kurserfahrung berichtet,  sind die unterschiedlichen Wissensstände der Teilnehmer/innen. Ihr war es daher sehr wichtig, das Lerntempo auch an jene anzupassen, die noch weniger Erfahrung mit dem Smartphone hatten. Wichtige Bereiche, wie beispielsweise die Einstellungen oder der Google Play Store, waren für manche schwer zu unterscheiden und es kam zu Verwechslungen, wo etwas einzutippen ist. Um auf diese Herausforderung beim gemeinsamen Lernen gut eingehen zu können, habe sich die Arbeit in Kleinstgruppen mit maximal 6 Teilnehmer/innen sehr bewährt.

Von der Scheu zur Routine

Vor allem zu Beginn der Kurse sei bei manchen viel Scheu da gewesen, das Smartphone zu benutzen, aus Angst etwas kaputt zu machen. Dies habe sich aber im Laufe des Kurses verändert: „Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren glücklich, dass sie sich jetzt besser auf ihrem Smartphone auskennen. Der Umgang mit dem Smartphone wurde mehr zur Routine“, resümiert Helene Stinakovits den Lernfortschritt ihrer Teilnehmer/innen. Neben positiven Rückmeldungen für die Smartphone-Trainerin, wurde auch der Wunsch nach weiterem Austausch geäußert: „Ich habe daher für meine Kurse in Kottingbrunn eine WhatsApp-Gruppe gemacht, in der sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer austauschen bzw. mir Fragen stellen können. Außerdem wird es persönliche Treffen in sogenannten Smartphone-Cafés geben.“

Weiterentwicklung der Mappe

Auch zur Mappe „Mein Handy gut im Griff“ kamen in den Kursen hilfreiche Rückmeldungen. Auf diese Weise kann die Mappe aktuell und gut handhabbar für die Trainer/innen und die Teilnehmer/innen weiterentwickelt werden. In Modul 7, in dem die wichtigsten Apps für Senior/innen zusammengefasst sind, wurden nun auch die App „Handy-Signatur“ und die App „Grüner Pass“ ergänzt, da in manchen Gemeinden die Rückmeldung kam, dass die Menschen vor Ort gerne weitere Informationen dazu hätten. Darüber hinaus wurde angeregt, Internetseiten alternativ zu Apps anzubieten: „Viele scheuen sich davor Apps zu verwenden, aber auf diversen Seiten im Internet kennen sie sich am Smartphone sehr gut aus“, fasst Helene Stinakovits ihre Eindrücke aus den bisherigen Kursen zusammen.

Bildungswerkleiterin Helene Stinakovits mit den Teilnehmer/innen des Smartphone-Kurses in Kottingbrunn und Höflein an der Hohen Wand - © Helene Stinakovits, BhW Kottingbrunn

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