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Von den Vorbildern lernen

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Symposium „Inklusives Design“

Großes Interesse und schöner Erfolg für eine Initiative der NÖ Landesausstellung „Alles was Recht ist“ in Kooperation mit dem BhW Niederösterreich und dem Museumsmanagement Niederösterreich.

Museen sind Orte der Geschichte, des Wissens, aber auch der Bildungsbegegnung und Freizeitgestaltung. Aufgrund der sich verändernden Gesellschaft, insbesondere vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, müssen sich Museen dieser Herausforderung stellen. Es geht um Barrierefreiheit, einem Teilaspekt der Inklusion für alle Altersgruppen.

„Barrierefreiheit beginnt im Kopf und darum wollen wir mit der bewussten barrierefreien Gestaltung der Landesausstellung positive Anregungen für die Besucher liefern“, so Landesausstellungs-Geschäftsführer Guido Wirth.
Nach der Filmpremiere „Landesausstellung inklusiv“ gab es zwei Impulsreferate von den Expertinnen Dr. Doris Prenn und Dr. Rotraud Krall

„Um die Bedürfnisse für die Besucher genau in Erfahrung zu bringen, haben wir uns viel Zeit genommen und mit Fokusgruppen Ziel- und Zielgruppendefinitionen zu erarbeiten“, so Dr. Doris Prenn, Expertin für inklusives Design.

Beide Ausstellungstandorte in Pöggstall sind zu 100 % barrierefrei. Unterfahrbare Vitrinen, Griffhöhen in Reichweite, taktile Bodeninformationssysteme bis hin zur leichten Sprache – sind nur einige Punkte, die umgesetzt wurden. Zum zielgruppenorientieren Service gehört auch der Empfang, das Telefonservice, die mediale Vermittlung, die Ausstellungsgestaltung und die Vermittlung durch geschulte MuseumsmitarbeiterInnen.

Dr. Rotraud Krall vom Kunsthistorischen Museum Wien: „Hier ist unheimlich viel passiert und Pöggstall ist im deutschsprachigen Raum sicher ein vorbildhaftes Projekt.“

Mag. Ulrike Vitovec vom Museumsmanagement Niederösterreich: „Von der Landesausstellung können auch kleine Museen lernen und es geht nicht immer nur ums Geld, sondern es fängt schon bei den Texten an, die in leichtverständlicher Sprache vorhanden sein sollen und die Gestaltung muss barrierefrei sein.“

Das BhW Niederösterreich möchte diese Erfahrungen auch für einen neuen Lehrgang „Ehrenamt im Bereich Kultur und Bildung“ miteinbringen.

„Neben der Konzeption eines eigenen Lehrgangs wollen wir auch das Thema Inklusion in einen Schwerpunkt mit dem IMC Krems einbringen“, so Kultur.Region.Niederösterreich-Geschäftsführer Martin Lammerhuber.

vlnr: Martin Lammerhuber (Geschäftsführer Kultur.Region.Niederösterreich), Bürgermeisterin Margit Straßhofer, Martin Grüneis (Kulturabteilung Land Niederösterreich), Birgit Masopust (Projektleiterin BhW-barrierefrei), Ulrike Vitovec (Geschäftsführerin Museumsmanagement Niederösterreich), Rotraud Krall (Referentin), Doris Prenn Referentin) und Guido Wirth (Geschäftsführer Landesausstellung Niederösterreich).

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